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22.10.2015

15:56 Uhr

Putins Syrien-Politik

Der Kremlchef riskiert zu viel

VonMathias Brüggmann

PremiumPutin hat in der Syrien-Politik umgeschwenkt und engagiert sich militärisch. Warum er sich gegen den Willen der Mehrheit seines Volkes sich auf das Abenteuer einlässt – und wie gefährlich das für ihn ist. Eine Analyse.

Geschichte wiederholt sich nicht. Dass dieser berühmte und auch schon von Angela Merkel zitierte Satz von Karl Marx der Wahrheit entspricht, kann Wladimir Putin nur hoffen. Denn sein Vorgehen in Syrien birgt ein gewaltiges Risiko für Russland. Interessant dabei ist eine auffällige, wenn auch wahrscheinlich zufällige Parallele: Der Kremlchef und die Kanzlerin haben zeitgleich einen Politikschwenk eingeleitet, der am Ende ihre Autorität unterminieren könnte.

Der Autor ist International Correspondent des Handelsblatts. Pablo Castagnola

Matthias Brüggmann

Der Autor ist International Correspondent des Handelsblatts.

Beide haben erstmals in ihren Amtszeiten politische Entscheidungen getroffen, die nicht in Einklang mit Umfragemehrheiten standen: Merkel in der Flüchtlings-, Putin in der Syrien-Frage.

In der Ukraine-Debatte und bei der Krim-Annexion konnte sich Russlands Präsident...

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