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23.01.2017

18:30 Uhr

Reaktion auf Brexit und Trump

Gabriels Plan für ein neues Europa

VonKlaus Stratmann, Thomas Sigmund

PremiumNach dem Brexit und der US-Wahl fordert Vizekanzler Sigmar Gabriel einen radikalen Kurswechsel in der Europäischen Union. Im Interview mit dem Handelsblatt skizziert er seine Vorstellungen von einem neuen „Kerneuropa“.

„Wir brauchen nicht ,mehr Europa‘, sondern ein anderes Europa.“ dpa

Wirtschaftsminister Gabriel

„Wir brauchen nicht ,mehr Europa‘, sondern ein anderes Europa.“

BerlinVizekanzler Sigmar Gabriel will angesichts der Zeitenwende in den USA und des Brexits die Europäische Union (EU) neu aufstellen: „Wir brauchen nicht ,mehr Europa‘, sondern ein anderes Europa.“ Wenn nicht alle Staaten im gleichen Tempo vorangehen wollten, dann müsse man über ein „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ ernsthaft nachdenken, forderte der SPD-Vorsitzende im Interview mit dem Handelsblatt. Gabriels Hoffnung: „Das würde auch innerhalb Europas die Spannungen sehr reduzieren und Kerneuropa ungeheuer stärken.“

Gabriel reagiert damit auf die wachsende Europa-Kritik nicht nur in Großbritannien. Auch der neue US-Präsident Donald Trump warnt vor einem Zerfall der Union. Gabriel teilt die Einschätzung nicht,...

Kommentare (1)

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Unbekannt

24.01.2017, 12:06 Uhr

Fillon fordert einen europäischen Währungsfonds für das neue Europa. Solange nicht alle Partner in einer erneuerten Union für ihre eigenen Schulden und Staatsausgaben aufkommen können, ist jede neue Konstruktion zum Scheitern verurteilt. Deshalb muß sofort die Frage beantwortet werden: Wie kommen wir Deutschen aus dieser bankrotten Währungsunion heraus? Solange diese Frage nicht gelöst, sind wir "alternativlos" dem Untergang geweiht.

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