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10.08.2016

16:48 Uhr

Reaktionen auf TTIP-Gutachten

Koalitionskrach um den Freihandel

VonTill Hoppe, Klaus Stratmann

PremiumDie Kanzlerin gibt den TTIP-Zeitplan noch nicht verloren und weist Bedenken des Wirtschaftsministers zurück. Auch Unions-Politiker und Wirtschaftsvertreter kritisieren Gabriel. Die EU-Kommission fordert mehr Engagement.

Die Einschätzung der Kanzlerin in Sachen TTIP steht in krassem Widerspruch zu den Erkenntnissen ihres Wirtschaftsministers. AP

Angela Merkel, Sigmar Gabriel

Die Einschätzung der Kanzlerin in Sachen TTIP steht in krassem Widerspruch zu den Erkenntnissen ihres Wirtschaftsministers.

Berlin/BrüsselKanzlerin Angela Merkel (CDU) geht beim geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP auf Distanz zu Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD). „Das Ziel ist es, die Verhandlungen bis zum Jahresende abzuschließen“, ließ Merkel am Mittwoch über ihre Regierungssprecherin ausrichten. Dabei bleibe es. Das Abkommen biete große Chancen.

Die Einschätzung Merkels steht in krassem Widerspruch zu den Erkenntnissen ihres Wirtschaftsministers. Gabriel hatte seine Fachleute eine umfassende Bewertung der bisherigen TTIP-Verhandlungen vornehmen lassen. In ihrem 25 Seiten umfassenden Bericht, über den das Handelsblatt exklusiv berichtet hatte, ziehen sie eine ernüchternde Bilanz: Bislang gebe es in keinem der 27 bis 30 Kapitel, die das Abkommen...

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