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31.05.2017

18:48 Uhr

Reform der Währungsunion

Brüsseler Spitzen gegen Berlin

VonRuth Berschens

PremiumDie EU-Kommission hat Reformvorschläge zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion vorgelegt. Lediglich Sondierungscharakter sollen die 40 Seiten haben. Doch das Papier hat es in sich.

Große Pläne für die Euro-Zone. Reuters

Kommissionsvize Dombrovskis

Große Pläne für die Euro-Zone.

BrüsselDie EU-Kommission gab sich ganz bescheiden. Man wolle lediglich „einen Diskussionsbeitrag leisten“, sagte der Vizepräsident der Behörde, Valdis Dombrovskis. Das am Mittwoch vorgelegte „Reflexionspapier zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion“ habe nur „Sondierungscharakter“ und stelle „eine Reihe von Optionen zur Auswahl“.

So unverfänglich wie zunächst angekündigt waren die Reformvorschläge der Kommission dann aber nicht. Vor allem der letzte Teil des 40-seitigen Papiers dürfte in Berlin und Paris für Stirnrunzeln sorgen. Darin geht es darum, wer bis zum Jahr 2025 die wirtschafts- und fiskalpolitische Führung der Euro-Zone übernimmt: Ein in Brüssel angesiedeltes Schatzamt „könnte“ die Haushaltspolitik der Euro-Staaten überwachen, „sichere“...

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