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27.04.2016

20:18 Uhr

Regierungskrise in Spanien

Kopflos zurück in die Krise

VonSandra Louven

PremiumSpanien war jahrelang ein Vorbild in Sachen Sparsamkeit. Doch das Land ist paralysiert. Dabei hat die viertgrößte Volkswirtschaft Europas neue Impulse dringend nötig. Die Statistiken sind beunruhigend. Eine Analyse.

Spanien braucht eine handlungsfähige Regierung, die die dringendsten Probleme angeht. AP

Proteste gegen die Sparpolitik in Madrid

Spanien braucht eine handlungsfähige Regierung, die die dringendsten Probleme angeht.

MadridSpanien wird zum neuen Sorgenkind Europas. Jahrelang galt Madrid als ein zuverlässiger Partner Berlins in Sachen Sparpolitik. Nach der Krise hat das Land sein Bankensystem erfolgreich reformiert, das Haushaltsdefizit von fast zehn Prozent halbiert und ist im vergangenen Jahr doppelt so stark gewachsen wie die großen EU-Länder – um 3,2 Prozent.

Doch jetzt macht der Partner im Süden Europas Rückschritte. Seit einem Jahr hat Madrid bereits keine Reformen mehr verabschiedet – dabei hat das Land einige Impulse bitter nötig. So braucht Spanien weitere Arbeitsmarktreformen und einen grundlegenden Wandel in der Ausbildung.

Sandra Louven

Die Autorin

Sandra Louven ist Korrespondentin in Madrid.

Auch Neuwahlen am 26. Juni dürften keine klare...

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