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10.08.2016

12:24 Uhr

Rückenwind für Russland

Putin im Glück

VonIan Bremmer

PremiumDie Dinge laufen momentan so, wie es sich Russlands Präsident vorstellt. Als gestandener Opportunist wird er versuchen, so gut es geht davon zu profitieren. Dabei gibt es vor der eigenen Haustür einiges tun. Ein Gastbeitrag.

Ian Bremmer ist Präsident der Eurasia Group. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com. Bloomberg [M]

Der Autor

Ian Bremmer ist Präsident der Eurasia Group. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com.

Einige Führer werden im Glück geboren, andere schmieden ihr eigenes Glück, und wieder andere, so wie Wladimir Putin, werden vom Glück verfolgt. Der russische Präsident hat die Glückssträhne, die ihm seit kurzem auf der internationalen Bühne zuteil wird, sicher nicht selbst verursacht, aber er ist ein gestandener Opportunist, der zweifellos darauf aus ist, die sich ihm bietenden Gelegenheiten kreativ zu nutzen.

Diese Gelegenheiten werden ihm zurzeit reichlich geboten. So ist nicht zu leugnen, dass der Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Donald Trump, gerade angedroht hat, die Nato von innen zu untergraben, indem er ankündigt, die Annektierung der Krim durch Russland anzuerkennen....

Kommentare (1)

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Herr Jonas Roever

10.08.2016, 13:05 Uhr

Ich finde es schade das das Handelsblatt so einen inhaltslosen ... verbreitet.

Herr Bremmer vermengt wild Themen und wie die Aussagen Trumps zur Krim die NATO "untergraben" sollen, wird wohl auf immer sien Geheimnis bleiben. Was hat die Ukraine eigentlich, ausser der Rolle als Beitrittskandidat, mit der NATO zu tun ?

Aus Viktor Janukowitsch einen "Satthalter Putins" zu machen, ist ebenfalls harter Tobak. Janukowitsch hat durch Ausspielen von Russland und EU gegeneinander das Maximum fuer die Ukraine herausgeholt und erst das harte Ultimatum der EU trieb ihn in Putins Arme. Aus meiner sich war die Wahl zwischen den Optionen EUR 500 Mio. Buergschaften und USD 15 Mrd. Kredite nicht schwer und die Entscheidung fuer Russland, um mit den Worten von Frau Dr. Merkel zu sprechen, "alternativlos". Die wirtschftliche Entwicklung der, nicht wettbewerbsfaehigen, Ukraine nach dem Wegfall des Russlandgeschaeftes gibt ihm ebenfalls Recht.

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