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25.10.2016

17:35 Uhr

Rüstungsindustrie

Im mentalen Bunker

PremiumWaffenindustrie und Rüstungsgegner in Deutschland müssen sich über Exporte verständigen. Sie müssen miteinander ins Gespräch kommen, auch wenn die Abneigung unüberwindlich scheint. Ein Kommentar.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sollte gemeinsame Gespräche der Parteien forcieren. Reuters

Soldat in Deckung

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sollte gemeinsame Gespräche der Parteien forcieren.

Für die Rüstungsindustrie stehen die Zeichen auf Wachstum – eigentlich. Seit Russland Teile der Ukraine annektiert hat und in Syrien ein erbarmungsloser Bürgerkrieg tobt, haben alle Nato-Staaten auf Aufrüstung umgeschaltet. Auch in Deutschland will die Große Koalition die Bundeswehr besser ausrüsten, und sie verspricht den EU-Partnern, mehr Verantwortung auch bei militärischen Missionen an den EU-Außengrenzen zu übernehmen. Für die Industrie kann das nur heißen: Es winken neue Aufträge.

Im merkwürdigen Kontrast zur Lage tönt das Klagelied der deutschen Rüstungsschmieden. Gegängelt von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bei Rüstungsexporten und gegängelt von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen durch neue Ausschreibungsregeln sehen sich...

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