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09.12.2015

18:33 Uhr

Russland und der Westen

Zeit zum Entfrosten

VonMario Mehren

PremiumDer Westen hätte Russland gern anders. Doch das Land will und wird dessen Erwartungen nicht immer gerecht werden. Wir sollten Pragmatismus walten lassen – und aufeinander zugehen, findet Wintershall-Chef Mario Mehren. Ein Gastkommentar.

Wenn Kommentatoren die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen derzeit bewerten, sparen sie nicht an Dramatik: Vom „Dritten Kalten Krieg“ ist da schon mal die Rede. Mit Blick auf die vergangenen anderthalb Jahre ist diese bittere Bezeichnung sicher nicht ganz unzutreffend. Doch es mehren sich in Politik und Medien die Stimmen, die für eine pragmatische Zusammenarbeit mit Russland plädieren. Stimmen, die betonen: Wir sollten die Probleme und Krisenherde nicht gegen, sondern mit Russland angehen – ob in der Ukraine, in Syrien oder in der Klimapolitik. Diese auf Realismus drängenden Stimmen sind wichtig. Sie verdienen Gehör.

Nichts gegen Idealisten, aber Politik...

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