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25.11.2015

18:37 Uhr

Russland und Türkei

Hoffen auf eine schnelle Deeskalation

VonMathias Brüggmann, Gerd Höhler

PremiumVerbal rüsten Russland und die Türkei ab. Aber militärisch verstärkt Moskau sein Engagement in Syrien. Auch wirtschaftlich steht für beide Seiten sehr viel auf dem Spiel.

Beide Staatschefs gaben sich einen Tag nach dem Flugzeug-Abschuss etwas diplomatischer. ap

Putin und Erdogan

Beide Staatschefs gaben sich einen Tag nach dem Flugzeug-Abschuss etwas diplomatischer.

Berlin/AthenAm Tag nach dem verheerenden Abschuss eines russischen Kampfjets durch die türkische Luftwaffe sowie eines russischen Hubschraubers durch syrische Rebellen bemühten sich alle Seiten verbal um Deeskalation. Zwar hatte Russlands Präsident Wladimir Putin am Dienstag noch scharfe Gegenmaßnahmen gegen die Türkei angekündigt und Moskau seine Bürger dringend aufgerufen, nicht mehr in die Türkei zu reisen.

Doch Russlands Außenminister Sergej Lawrow ruderte schon wieder etwas zurück: „Wir haben nicht vor, mit der Türkei zu kämpfen“, betonte Lawrow in Moskau, nachdem er seinen eigentlich für Mittwoch geplanten Türkei-Besuch kurzfristig abgesagt hatte.

Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan versicherte am Mittwoch,...

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