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09.11.2015

17:49 Uhr

Russlands Industrieminister

„Wir sind doch keine Selbstmörder“

VonMathias Brüggmann

PremiumRusslands Industrieminister Denis Manturow gibt sich zur Verlängerung EU-Sanktionen gelassen. Er spielt den Ball nach Brüssel zurück und wirft der EU-Kommission vor, „zu weit von der Realwirtschaft entfernt“ zu sein.

Die West-Sanktionen seien eine „moralische Diskriminierung“ Russlands, sagte der russische Industrieminister Denis Manturow (M) dem Handelsblatt im Rahmen des Deutsch-Russischen Wirtschaftsdialogs in Berlin. dpa

Denis Manturow, russischer Industrieminister

Die West-Sanktionen seien eine „moralische Diskriminierung“ Russlands, sagte der russische Industrieminister Denis Manturow (M) dem Handelsblatt im Rahmen des Deutsch-Russischen Wirtschaftsdialogs in Berlin.

BerlinZur geplanten Verlängerung der Russland-Sanktionen durch die EU gibt sich Moskaus Industrie- und Handelsminister Denis Manturow demonstrativ gelassen: „Für uns ist das inzwischen eine gewohnte Situation und wir werden damit zurechtkommen“, sagt der 46-jährige Ressortchef im Handelsblatt-Interview am Rande des Deutsch-Russischen Wirtschaftsdialogs am Montag in Berlin. „Wenn es der EU nützt – bitte sehr. Aber das sollten doch eigentlich die Unternehmer Europas entscheiden“, fügt er hinzu. Wie das Handelsblatt berichtete, wollen die EU-Kommission und die Bundesregierung auf dem EU-Gipfel im Dezember die eigentlich Ende Januar auslaufenden Sanktionen um weitere sechs Monate verlängern.

Geschickt spielt Manturow den Ball nach Brüssel...

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