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05.10.2017

17:02 Uhr

Russlands Wirtschaft

Simulation von Normalität

VonMathias Brüggmann

PremiumRussland geht es trotz Sanktionen besser als noch vor Jahren – auch dank der Investitionen deutscher Firmen. Doch wirklich gelöst ist keines der Strukturprobleme des Landes. Denn Putin setzt lieber auf Sozialismus 2.0.

Die Angst vor einer Bankenkrise geht um. Imago

Moskauer Finanzdistrikt

Die Angst vor einer Bankenkrise geht um.

Ob sich die Zeiten gleichen? Die Geschäfte jedenfalls tun es. 1970, mitten im Kalten Krieg, leitete Willy Brandt – damals gerade ein Jahr Bundeskanzler – seine von Egon Bahr entworfene Politik des „Wandels durch Annäherung“ in die Praxis über: Thyssen und Mannesmann lieferten, finanziert von einem 17 Banken umfassenden Konsortium unter Führung der Deutschen Bank, 1,2 Millionen Tonnen Röhren für eine moderne Erdgaspipeline an die Sowjetunion. Im Gegenzug bekam Ruhrgas jahrzehntelang sowjetisches Gas. Jahrelang hatten die USA mit Sanktionsdrohungen dieses Geschäft behindert.

So auch jetzt: Derzeit versuchen die USA mit neuen Sanktionen, die Beteiligung deutscher und europäischer Firmen am...

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