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20.04.2016

23:00 Uhr

Russlands Wirtschaftsminister Uljukajew

„Reformen statt Hoffen auf hohen Ölpreis“

VonMathias Brüggmann

PremiumRussland steckt in einer Krise. Im Interview spricht Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew über die Sanktionen des Westens, die Rosneft-Privatisierung und darüber, wie der Kreml das Land wieder auf Kurs bringen will.

„Wir haben bereits gelernt, mit dem niedrigen Ölpreis zu leben.“ dpa

Alexej Uljukajew

„Wir haben bereits gelernt, mit dem niedrigen Ölpreis zu leben.“

Herr Minister, eines der großen Probleme für die russische Wirtschaft sind die Sanktionen. Wann und wie können sie beendet werden?

Ganz interessant ist, dass in Gesprächen mit der russischen Industrie dieses Thema gar nicht aufkommt, bei Gesprächen mit deutschen und europäischen Firmen indes immer. Das zeigt doch, wer von den Sanktionen härter getroffen wird: westliche Unternehmen.

Aber Russland treffen sie doch deutlich härter.

Kurzfristig vielleicht schon. Da haben sie die Inflation ziemlich getrieben und so die Zentralbank gezwungen, den Leitzins zu erhöhen, was Kredite verteuert und der Wirtschaft geschadet hat, Projekte gestoppt und Investitionen verlangsamt hat. Aber eben nur kurzfristig....

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