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27.12.2016

15:27 Uhr

Schuldenberge in der EU

Inflation ersetzt keine Finanzpolitik

VonDirk Heilmann

PremiumNur dauerhafte Abgabensenkungen oder Einnahmeerhöhungen bringen die öffentlichen Haushalte wieder auf einen grünen Zweig. Diese Wahrheit wird auch Deutschland noch zu spüren bekommen. Eine Analyse.

Inflation und Geldpolitik

Börsenexperte „Die EZB wird dieses Jahr gar nichts machen."

Inflation und Geldpolitik: Börsenexperte „Die EZB wird dieses Jahr gar nichts machen."

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Die vergangenen zehn Jahre waren in den etablierten Industriestaaten von einem kräftigen Anstieg der Staatsverschuldung geprägt. In der Euro-Zone fiel dieser Anstieg weniger dramatisch aus als etwa in Großbritannien oder gar in Japan, aber auch hier ist er besorgniserregend. Die Staatsverschuldung der gesamten Euro-Zone stieg von 65 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2008 auf 92 Prozent 2014 und sank dann 2015 auf 90,4 Prozent. Das ist zwar ein Anfang, der vor allem auf die Überschüsse Deutschlands zurückzuführen ist. Doch liegt die Schuldenquote immer noch weit oberhalb der einst im Maastricht-Vertrag festgelegten Höchstgrenze von 60 Prozent des BIP.

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