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01.07.2015

08:03 Uhr

Schuldenkrise

Hilferuf der EZB

VonJan Hildebrand

PremiumAm 20. Juli werden griechische Anleihen im Depot der Notenbank fällig. Ein Ausfall wäre bedrohlich. Notfalls sollen die Mitglieder der Zentralbank zahlen. Die Hilfsgelder sollen vom Euro-Rettungsfonds kommen.

Das Pokern geht weiter. dpa

Proteste in Athen

Das Pokern geht weiter.

BerlinDie Antwort des griechischen Finanzministers war überraschend präzise. Ob Athen bis Dienstag Null Uhr die fälligen 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zahlen wird? „Nein“, antwortet Yanis Varoufakis knapp. Und in diesem Fall schenken ihm die Experten von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und IWF ausnahmsweise Glauben: „Die überweisen nicht.“

Damit bricht für Griechenland ab Mittwoch eine neue Zeit an. Das Land hat fällige Schulden nicht bezahlt, es ist de facto pleite. Gleichzeitig ist das bisherig Euro-Rettungsprogramm ausgelaufen.

Trotzdem herrscht einigermaßen Gelassenheit. Die IWF-Prozeduren sind langwierig, unmittelbare Folgen kaum zu fürchten. Es ist ein anderes Datum, vor dem...

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