Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.06.2017

18:03 Uhr

Schweizer Spionage-Affäre in NRW

Gefangen im Netz der Lügen

VonSönke Iwersen, Volker Votsmeier

PremiumDaniel M. sitzt seit sechs Wochen in der Justizvollzugsanstalt Mannheim. Er soll für den Schweizer Geheimdienst deutsche Steuerfahnder ausgespäht haben. Die erstaunliche Geschichte eines begabten verdeckten Ermittlers.

Im Frankfurter Interconti verkaufte ein ehemaliger Schweizer Polizist brisante Steuerdaten. picture alliance/dpa

Tatort Hotel

Im Frankfurter Interconti verkaufte ein ehemaliger Schweizer Polizist brisante Steuerdaten.

DüsseldorfGanz locker zählt Daniel M. die 500-Euro-Scheine. „38, 39, 40. Das sind jetzt 20.“ Er nimmt die 20.000 Euro und steckt sie in einen weißen Briefumschlag. Früher war Daniel M. einmal Polizist in Zürich und hätte für 20.000 Euro lange arbeiten müssen. An diesem Tag erhält er das Geldbündel für ein paar Seiten Papier, angebliche Dokumente, die er sich schlicht ausgedacht hat.

Es ist Dienstag, 26. November 2014. Daniel M. sitzt in hellblauem Hemd und dunkler Anzughose auf einem braunen Sofa im Frankfurter Hotel InterContinental. Der kleine Holztisch vor ihm ist bedeckt mit Schriftstücken. Schräg gegenüber von M. sitzt...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×