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17.08.2016

16:17 Uhr

Schwierige Verhandlungen mit der EU

Erdogans zwielichtige Freunde

VonGerd Höhler

PremiumDas Papier über die Verstrickungen der Regierung Erdogan mit islamischen Extremisten macht die Verhandlungen noch schwieriger. Sie ändern jedoch nichts an der Tatsache, dass die EU die Türkei braucht. Eine Analyse.

Die türkisch-europäischen Beziehungen sind gestört – aber notwendig. Reuters

Türkischer Präsident Erdogan

Die türkisch-europäischen Beziehungen sind gestört – aber notwendig.

Wirklich neu ist es nicht, was das Bundesinnenministerium da aus Informationen des Bundesnachrichtendienstes über die Verstrickung der türkischen Regierung mit islamischen Extremisten zu Papier gebracht hat. Dass Staatschef Recep Tayyip Erdogan schon in seiner Zeit als Premierminister Anfang der 2000er-Jahre der radikalislamischen Hamas den roten Teppich ausrollte, ist bekannt. Genauso wenig ist es eine überraschende Erkenntnis, dass die Kämpfer der IS-Terrormiliz die türkisch-syrische Grenze seit Jahren nach Belieben überqueren, die Türkei als Rückzugsraum nutzen und dort ein dichtes Netzwerk knüpfen konnten, um Anhänger zu rekrutieren. Und auch ohne den BND wusste man von Waffenlieferungen des türkischen Geheimdienstes an islamistische Extremisten...

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