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03.04.2015

10:59 Uhr

Soziale Standards

Merkel setzt Arbeitsbedingungen auf die Agenda

VonDonata Riedel

PremiumDie Bundesregierung will weltweite Fairness in den globalen Lieferketten durchsetzen – aber nur auf freiwilliger Basis. Ein internationaler Fonds soll die Kosten für Sicherheitsmaßnahmen decken.

Auf der Agenda steht, dass Umweltverschmutzung, Arbeitsunfälle und Dumpinglöhne nicht länger zu Kostenvorteilen multinationaler Konzerne führen sollen. Reuters

Schlosshotel Elmau: Im Juni wird hier das Treffen der G7 abgehalten.

Auf der Agenda steht, dass Umweltverschmutzung, Arbeitsunfälle und Dumpinglöhne nicht länger zu Kostenvorteilen multinationaler Konzerne führen sollen.

BerlinGlobal faire Arbeitsbedingungen durchsetzen: Diesem Ziel hat sich auch die schwarz-rote Bundesregierung verschrieben. Es soll eines der Themen sein, über die im Juni die Regierungschefs der sieben größten Industrienationen (G7) unter dem Vorsitz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im bayerischen Schloss Elmau reden werden. 

Ob Textil- oder Digitalindustrie: In den internationalen Lieferketten sollen Umweltverschmutzung, Arbeitsunfälle und Dumpinglöhne nicht länger zu Kostenvorteilen multinationaler Konzerne führen.

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Internationale Firmen müssen ihre Zulieferer zur Einhaltung sozialer und ökologischer Normen zwingen – das sieht ein französischer Gesetzentwurf vor. Bisher haben schlechte Arbeitsbedingungen selten juristische Folgen.

Nach seinem aktuellen Vorstoß könnte aber eher Frankreichs Präsident François Hollande während des Gipfels als Vorreiter glänzen: Denn anders als die Franzosen hat Merkels Regierung bisher nur freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie vorgeschlagen. Entwicklungsminister Gerd...

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