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23.10.2016

17:10 Uhr

Spanien-Wahl

Es war nicht alles umsonst

VonSandra Louven

PremiumTrotz monatelangem Hin und Her kommt in Spanien voraussichtlich doch wieder der alte Regierungschef Mariano Rajoy an die Macht. Dennoch wird sich jetzt viel ändern in der Politik. Ein Kommentar.

Die konservative Partido Popular bleibt in Spanien voraussichtlich an der Macht. Reuters

Die spanische Flagge

Die konservative Partido Popular bleibt in Spanien voraussichtlich an der Macht.

Als die Spanier im Dezember vergangenen Jahres an die Urnen gegangen sind, war das Land in einer Aufbruchstimmung: Zwei neue Parteien – die linkspopulistische Podemos und die liberalen Ciudadanos - wollten dem verkrusteten Zweiparteiensystem ein Ende setzen. Die Demokratie sollte durchgelüftet und gestärkt werden in diesen wegweisenden Wahlen.

Nach zehn Monaten zähen Ringens um eine Regierung wird nun voraussichtlich wieder dieselbe Partei mit demselben umstrittenen Spitzenkandidaten die Regierungsgeschäfte übernehmen. Da stellt sich die Frage, ob alles umsonst war, der viel beschworene Aufbruch ergebnislos verpufft ist.

Die Antwort ist nein: Die konservative Partido Popular (PP) hält sich zwar trotz zig Korruptionsskandalen...

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