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22.05.2017

17:17 Uhr

Spaniens Sozialistenchef Sánchez

Abgewählte leben länger

VonSandra Louven

PremiumErst wurde Spaniens Sozialistenchef Pedro Sánchez zum Rücktritt gedrängt, nun gewinnt er überraschend die Urwahl. Für das Land bedeutet das nichts Gutes – denn der „Schöne“ droht mit Blockade.

Chef einer zerrissenen Partei. Reuters

Pedro Sánchez

Chef einer zerrissenen Partei.

MadridDas politische Schicksal von Pedro Sánchez hängt an einem einfachen Satz: „Nein ist nein.“ Mit diesen drei Worten trieb der 45-Jährige Spaniens Sozialisten in die tiefste Krise seit ihrer Gründung.

Jetzt könnte der Satz erneut zu politischem Chaos im ganzen Land führen.

Das einstige Euro-Krisenland wird von einer Minderheitsregierung des konservativen Premierministers Mariano Rajoy regiert – auch weil Sánchez auf Totalkonfrontation zu seinem Erzrivalen Rajoy setzte. Einmal erzwang der Sozialistenchef so schon Neuwahlen. Weil seine Partei dabei aber historisch schlecht abschnitt, drängte ihn die Mehrheit der Parteispitze Anfang Oktober zum Rücktritt.

Acht Monate hatte die PSOE nun einen Übergangschef,...

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