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02.05.2016

20:19 Uhr

Sparpläne für Griechenland

Krisenhaushalt auf Vorrat

VonJohannes Becker, Clemens Fuest

PremiumGriechenland soll Sparmaßnahmen auf Vorrat beschließen, schlägt die Bundesregierung vor. Die Idee ist unscheinbar – doch könnte sie im Krisenmanagement der Euro-Zone eine wichtige Rolle spielen. Ein Gastbeitrag.

Johannes Becker (links) ist Direktor des Instituts für Finanzwissenschaften in Münster, Clemens Fuest Präsident des Ifo-Instituts. (Bild: ZEW, Benedikt Weischer [M])

Die Autoren

Johannes Becker (links) ist Direktor des Instituts für Finanzwissenschaften in Münster, Clemens Fuest Präsident des Ifo-Instituts.

(Bild: ZEW, Benedikt Weischer [M])

DüsseldorfEin Vorschlag aus dem Bundesfinanzministerium hat die Verhandlungen zwischen Griechenland, EU-Kommission und IWF entscheidend vorangebracht. Die Parteien waren sich uneinig, wie groß das Sparpaket sein muss, damit Griechenland die von der Troika gesteckten Haushaltsziele erreicht. Schwer kalkulierbar sind dabei nicht nur die Kosten der Flüchtlingskrise. Auch die sonstigen Einnahmen und Ausgaben des Krisenlandes sind schwer prognostizierbar. Aus Berlin kam nun der Vorschlag, Athen könne Sparmaßnahmen auf Vorrat beschließen, die nur dann in Kraft treten, wenn die Ausgaben des griechischen Staates höher ausfallen als angenommen.

So unscheinbar diese Idee daherkommt – wir denken, dass sie das Potenzial hat, jenseits...

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