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04.04.2016

21:50 Uhr

Steuerhinterziehung, Korruption, Geldwäsche

Fluchtpunkt Panama

VonDonata Riedel, Ruth Berschens, Katharina Slodczyk

PremiumDie Enthüllungen über 200.000 Briefkastenfirmen zeigen: Der Kampf gegen Steuerhinterziehung, Korruption und Geldwäsche ist kaum zu gewinnen.

Die deutsche Politik ist alarmiert. dpa

Stadt des Geldes: Panama-City

Die deutsche Politik ist alarmiert.

BerlinEinen Motivationsschub der besonderen Art haben Steuer- und Geldwäschefahnder weltweit durch die „Panama Papers“ erhalten. In Frankreich und Spanien sollen die Staatsanwaltschaften zumindest vorläufige Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Steuerbetrug beziehungsweise Geldwäsche eingeleitet haben. Weitere Länder wie die USA kündigten Untersuchungen an. Aus Finanzkreisen heißt es, dass auch die deutsche Finanzaufsicht Bafin das Engagement der deutschen Banken untersuchen will.

Die deutsche Politik ist alarmiert. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kündigte „zusätzliche Initiativen“ an. Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) sagte: „Wir müssen Briefkastenfirmen und Stiftungen, deren wirtschaftlich Berechtigte anonym bleiben, weltweit verbieten.“

Die „Süddeutsche Zeitung“ hat gemeinsam mit einem ‧internationalen Journalistennetzwerk Daten...

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