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27.04.2017

17:50 Uhr

Steuerpolitik des US-Präsidenten

Trumps riskante Wette

VonMoritz Koch, Martin Greive, Torsten Riecke, Jan Hildebrand, Till Hoppe

PremiumKurz vor Ablauf der ersten 100 Tage im Amt will Trump radikal die Steuern senken. Die deutsche Wirtschaft muss sich auf einen härteren Wettbewerb einstellen. Doch das Konzept ist lückenhaft und nicht gegenfinanziert. Es könnte tiefe Löcher in den Staatshaushalt reißen.

Der US-Präsident will die Steuern kräftig senken. AP

Donald Trump

Der US-Präsident will die Steuern kräftig senken.

Washington/Brüssel/BerlinDas Blatt sieht aus wie ein Sprechzettel. Ganze zwölf Stichpunkte auf einer schmucklosen DIN-A4-Seite reichen Donald Trump für die „größte Steuerentlastung von Privatpersonen und Unternehmen in der amerikanischen Geschichte“. Das Papier kommt mit nur sieben Zahlen und ganz ohne Grafiken aus. Der Eindruck, dass hier in aller Eile etwas zusammengeschustert wurde, täuscht nicht: Pünktlich zu seiner 100-Tage-Bilanz am Samstag will der neue Präsident einen großen Wurf präsentieren. Die Körperschaftsteuer für Unternehmen wird drastisch von 35 auf nur noch 15 Prozent gesenkt. Der Spitzensteuersatz für Privatpersonen wird um fast fünf Punkte auf 35 Prozent gedrückt, und die Freibeträge werden verdoppelt.

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

27.04.2017, 19:29 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren Redakteure,

endlich haben wir einmal ein berühmtes Autorenteam gefunden, das Grimms Märchen für Wahrheit hält.

Ich erzähle Ihnen das Märchen in einfachen Worten. In Amerika wird die größte Steuersenkung aller Zeiten angekündigt. Richtig phänomenal soll sie werden.

Da könnte man doch meinen, der DOW geht durch die Decke und sprengt alle Grenzen. Tut er aber nicht. Tritt nur auf der Stelle. Die Börsianer glauben offensichtlich nicht an das Trumpsche Märchen. Dessen ungeachtet sind natürlich alle Autoren völlig frei, tiefsinnige Analysen zu publizieren.

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