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30.05.2017

17:39 Uhr

Steuervorwürfe gegen Juncker

Vom Saulus zum Paulus

VonRuth Berschens

PremiumJean-Claude Juncker muss sich gegen neue alte Vorwürfe wehren: Während seiner Amtszeit als Premier von Luxemburg wurden bei Privatvermögen Steuern im großen Stil hinterzogen. Juncker wehrt sich mit aktuellen Erfolgen.

Jean-Claude Juncker weist die Spekulationen um seine Mitschuld an Steuerhinterziehungen in Luxemburg zurück. AFP; Files; Francois Guillot

Will mit seinem aktuellem Kampf gegen Steuersünder punkten

Jean-Claude Juncker weist die Spekulationen um seine Mitschuld an Steuerhinterziehungen in Luxemburg zurück.

BrüsselEU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat ein reines Gewissen. „Ich habe in Luxemburg kein System der Steuerhinterziehung, der Steuerhintertreibung oder der Steuervermeidung zulasten anderer europäischer Staaten erfunden“, sagt der ehemalige Premier des Großherzogtums. Das war im September 2015. Juncker musste damals im Europaparlament erklären, wieso Konzerne in Luxemburg während seiner 18-jährigen Regierungszeit so großzügig vom Finanzamt behandelt wurden, dass sie am Ende fast keine Steuern mehr bezahlen mussten.

Eineinhalb Jahre später gab es nun ein Déjà-vu. Zum zweiten Mal musste sich der Kommissionschef in der EU-Volksvertretung für die Steuerpolitik seiner Heimat rechtfertigen. Dieses Mal ging es auch darum, wie in Luxemburg...

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