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27.12.2015

15:05 Uhr

Streit mit der Türkei

Russland spielt die kurdische Karte

VonGerd Höhler

PremiumIm Clinch mit der Türkei knüpft Moskau jetzt enge Kontakte zur PKK. Bleibt es bei politischen Solidaritätserklärungen? Kommt es zu einer militärischen Unterstützung, bekäme der Kurdenkonflikt für die Türkei eine neue Dimension.

Rund 15.000 Menschen haben am zweiten Weihnachtsfeiertag bei einem Protestmarsch gegen die Offensive der türkischen Armee gegen die die PKK und die Kurden demonstriert. dpa

Kurden demonstrieren in Düsseldorf

Rund 15.000 Menschen haben am zweiten Weihnachtsfeiertag bei einem Protestmarsch gegen die Offensive der türkischen Armee gegen die die PKK und die Kurden demonstriert.

AthenIn der Türkei eskaliert der Kurdenkrieg. Über 200 getötete Rebellen meldeten Sicherheitskräfte während der vergangenen Tage. In der Kurdenstadt Cizre wurden bei einem Schusswechsel ein drei Monate altes Mädchen und sein Großvater getötet. In Düsseldorf demonstrierten am Samstag etwa 15.000 Kurden gegen das Vorgehen des türkischen Militärs gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK. Jetzt mischt sich auch Moskau in den Konflikt ein.

Zwischen der russischen Hauptstadt und Ankara herrscht seit dem Abschuss eines russischen Bombers Ende November eine Eiszeit wie im Kalten Krieg. Der russische Präsident Wladimir Putin weist alle Wiederannäherungsversuche der türkischen Regierung schroff zurück. Dennoch rollte Russlands Außenminister...

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