Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.12.2016

16:14 Uhr

Streit um angebliches Weihnachtsverbot

O du jämmerliche

VonOzan Demircan

PremiumErdogan verbietet Weihnachten? So ein Unsinn. Das angebliche Weihnachtsverbot an einer deutschen Schule in Istanbul ist bloß eine Fortführung des diplomatischen Kleinkriegs – und hilft vor allem Populisten. Eine Analyse.

Geschmacksvergiftung zwischen der EU und der Türkei. dpa

Weihnachtsbaum im Schnee

Geschmacksvergiftung zwischen der EU und der Türkei.

Die Geschichte war einfach zu gut, um sie nicht doch zu hinterfragen. Am vierten Advent erreicht die Vorweihnachtsstimmung traditionell ihren Höhepunkt. Vierfacher Kerzenschein, der Duft nach Plätzchen oder Glühwein und die alljährliche Frage, was man den Liebsten denn zu Weihnachten kauft und wie man dafür überhaupt noch Zeit finden soll. Und dann das: Erdogan verbietet Weihnachten.

So betitelte eine deutsche Tageszeitung ihre Montagsausgabe in den ersten Druckausgaben; passend bebildert durch den grünen Weihnachtsdieb Grinch, bloß mit Erdogan-Konterfei. Eine andere Zeitung sah „Weihnachten in Gefahr“, während eine Regionalzeitung gleich befand: „Türkei verbietet Weihnachten.“

Fällt Weihnachten, ohnehin kalendarisch schlecht gelegen, in diesem...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×