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01.02.2016

11:52 Uhr

Studien zur Zuwanderung

Drücken Flüchtlinge die Löhne?

VonNorbert Häring

Premium1980 siedelten Zehntausende Kubaner nach Miami über. Lassen sich daraus Schlüsse für die Flüchtlingskrise in Europa ziehen? US-Ökonomen streiten darüber, ob Zuwanderung einheimischen Arbeitern schadet.

Ökonomenkonsens erschüttert. ap

Auswandern auf Kubanisch

Ökonomenkonsens erschüttert.

FrankfurtRenommierte US-Ökonomen wollen Europa nützliche Erkenntnisse über einen plötzlichen Flüchtlingsstrom zur Verfügung zu stellen, wie er sich 1980 von Kuba nach Miami ergoss. Der Versuch kann als vorerst missglückt betrachtet werden, denn bisher haben die Wissenschaftler nur Erkenntnisse über den Haufen geworfen, die lange als gesichert galten. Welches die neuen sein sollten, darüber streiten sie heftig.

Einwanderungswellen führen nicht zu nennenswerten Einbußen bei gering qualifizierten einheimischen Arbeitnehmern. Das war gut 20 Jahre lang Ökonomenkonsens gewesen. Eine wichtige Grundlage dafür war die Analyse eines plötzlichen Zustroms von Flüchtlingen aus Kuba nach Miami. Kubas Staatschef Fidel Castro hatte seinen Landsleuten 1980...

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