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26.06.2015

10:54 Uhr

Südkorea und Mers

Konjunkturprogramm gegen Virus-Schock

VonMartin Kölling

PremiumSüdkoreas Wirtschaft wird durch einen Einbruch der Exporte und den Ausbruch des gefährlichen Mers-Coronarvirus gebremst. Ein Konjunkturprogramm soll das Wachstum auf mehr als drei Prozent halten. 

Der Ausbruch könne das Wachstum um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte schmälern, erklärte das Finanzministerium. Reuters

schutz gegen Mers

Der Ausbruch könne das Wachstum um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte schmälern, erklärte das Finanzministerium.

TokioSüdkorea geht mit einer massiven Geldkur gegen die wirtschaftlichen Folgen des Ausbruchs des Mers-Coronavirus vor, der bereits 29 Menschenleben gefordert hat. Am Donnerstag kündigte die Regierung von Präsidentin Park Geun-hye ein Konjunkturprogramm mit mehr als 15.000 Milliarden Won (rund zwölf Milliarden Euro) an, um das Abflauen von Südkoreas Wirtschaft zu beenden.

Schon vor drei Wochen hatte die Notenbank ihre Konjunkturprognose deutlich gekappt. Am Donnerstag zog nun auch die Regierung nach und senkte ihre Wachstumsvorhersage für 2015 von 3,8 auf 3,1 Prozent. So hoch der Wert für Europäer auch scheint, in Korea gelten Werte unter drei Prozent fast schon als...

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