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27.11.2015

11:56 Uhr

Syrien-Konflikt

Der Ball liegt in unserer Hälfte

VonHorst Teltschik

PremiumDer Abschuss des russischen Kampfflugzeugs durch die Türkei hat gezeigt, wie schnell der Syrien-Konflikt ausufern kann. Europa muss endlich handeln. Doch wie mit Putin, Erdogan und Assad umgehen? Ein Gastkommentar.

Seit mehr als vier Jahren tobt der Syrien-Konflikt; bekämpft der syrische Präsident Baschar al–Assad sein eigenes Volk; kämpfen Rebellengruppen gegen die Regierungstruppen und gegeneinander. Mit dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs durch ein türkisches zeigt sich zudem, dass der Konflikt durch einen Zusammenstoß der beteiligten Mächte ausufern kann.

Seit vier Jahren flüchten nun Millionen Syrer. Zwei Millionen sind Binnenflüchtlinge, zwei Millionen in die Türkei geflüchtet. Je eine Million soll sich in die kleinen Nachbarstaaten Jordanien und Libanon gerettet haben. Welch eine Belastung müssen diese Staaten seit Jahren schultern?

Der Autor war Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl und Leiter der Sicherheitskonferenz. Reuters

Horst Teltschik

Der Autor war Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl und Leiter der Sicherheitskonferenz.

Jetzt geht verständlicherweise diesen Staaten und vor allem den Uno–Hilfsorganisationen das Geld aus,...

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