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17.10.2016

18:22 Uhr

Syrien

Russlands Stellvertreterkrieg

VonAndré Ballin

PremiumKreml-Chef Wladimir Putin wird den syrischen Machthaber Assad im Syrien-Krieg unter keinen Umständen fallen lassen. Es würde seinem Image schaden. Trotzdem versucht er, die politischen Risiken minimal zu halten.

Seit Beginn der Operation in Syrien hat Russland fast ausschließlich mit der Luftwaffe agiert. picture alliance/dpa

Suchoi Su-35 Kampfjet

Seit Beginn der Operation in Syrien hat Russland fast ausschließlich mit der Luftwaffe agiert.

MoskauDer Konflikt in Syrien nimmt immer stärker die Züge eines Stellvertreterkriegs zwischen Russland und den USA an – ironischerweise, denn zu Beginn der russischen Luftschläge vor einem Jahr hatten viele Experten diese noch mit dem Wunsch Moskaus erklärt, sich aus der Isolation zu lösen und dem Westen – quasi als Partner im Antiterrorkampf – aufzudrängen. Doch das in Washington und Moskau gleichermaßen erklärte Ziel, die Vernichtung der Terrormiliz Islamischer Staat, ist schon lange anderen politischen Intentionen untergeordnet. Während das Weiße Haus konsequent die Ablösung von Syriens Staatschef Baschar al-Assad betreibt, hält der Kreml ebenso rigoros an ihm fest.

Es...

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