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29.05.2016

09:44 Uhr

Syrien und Irak

Die alten Grenzen sorgen für Hass und Krieg

VonPierre Heumann

PremiumDer Nahe Osten ist heillos zerstritten – und der Westen sieht dem Gemetzel ratlos zu. Es ist an der Zeit, die Strategie zu ändern. Eine „Balkanisierung“ des Iraks oder Syriens wäre ein Ausweg aus der Gewalt. Eine Analyse.

Für das Elend des Orients gibt es eine populäre Begründung, die „Sykes-Picot“ heißt. AFP; Files; Francois Guillot

Zerstörte Außenbezirke der syrischen Stadt Homs

Für das Elend des Orients gibt es eine populäre Begründung, die „Sykes-Picot“ heißt.

Tel AvivWeder diplomatische noch militärische Versuche, dem Blutvergießen in Syrien oder im Irak ein Ende zu setzen, haben gefruchtet. Eine Konferenz jagt die andere. Ob in Wien oder in Genf, Hoffnungen werden geschürt – und dann wieder begraben.

Für das Elend des Orients gibt es eine populäre Begründung, die „Sykes-Picot“ heißt. Vor genau hundert Jahren, im Mai 1916, haben der britische Diplomat Sir Mark Sykes und sein französischer Kollege François Georges Picot den Nahen Osten neu aufgeteilt. Paris sicherte sich Einfluss an den Küsten des heutigen Libanons und Syriens, London im ölreichen Irak.

Doch die beiden Diplomaten verfolgten ein...

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