Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.04.2015

20:23 Uhr

Terrorgruppe IS

Die Dschihadisten haben Finanzprobleme

VonPierre Heumann

PremiumNach dem Verlust von Ölfeldern sollen die Einnahmen des Islamischen Staats um 75 Prozent zurückgegangen sein. Noch ist es aber zu früh, die Miliz abzuschreiben.

Der pakistanische und afghanische Arm der Terrormiliz IS unter Hafiz Said Khan (Mitte) gründete sich erst Anfang 2015 nach den Gruppierungen in Irak und in Syrien. Nun kommt IS in finanzielle Bedrängnis. dpa

Terroristen mit Versorgungsproblemen

Der pakistanische und afghanische Arm der Terrormiliz IS unter Hafiz Said Khan (Mitte) gründete sich erst Anfang 2015 nach den Gruppierungen in Irak und in Syrien. Nun kommt IS in finanzielle Bedrängnis.

Tel AvivNach anfänglichen Erfolgen gerät der Islamische Staat (IS) zunehmend unter Druck. Wegen des erzwungenen Rückzugs aus ölreichen Gebieten im Irak droht ihm das Geld auszugehen. Insgesamt, so schätzen Experten, könnten die Einnahmen um bis zu 75 Prozent zurückgegangen sein, nachdem der IS mindestens drei große Ölfelder verloren hat. Laut Bundesnachrichtendienst kontrolliert der IS im Irak praktisch keine Ölfelder mehr, wie mehrere Medien aus einem „Sonderbericht“ für die Bundesregierung zitieren. Der IS habe sogar Mühe, im von ihm beherrschten Territorium die Energieversorgung zu gewährleisten. Er könne bloß noch auf fünf Prozent der Fördermenge zurückgreifen, die er vor seiner Niederlage...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×