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19.07.2017

18:29 Uhr

Terrorverdacht gegen deutsche Firmen

Erdogans schwarze Liste

VonOzan Demircan, Frank Specht, Martin Greive, Franz Hubik, Siegfried Hofmann

PremiumDaimler, BASF – und eine Dönerbude: Die türkische Regierung verdächtigt deutsche Unternehmen der Terrorunterstützung. Politik und Wirtschaftsvertreter sind besorgt. Die Konsequenzen dürften vor allem die Türkei treffen.

Der türkische Präsident eskaliert den Streit mit Berlin immer weiter. dpa

Recep Tayyip Erdogan

Der türkische Präsident eskaliert den Streit mit Berlin immer weiter.

Istanbul, Berlin, DüsseldorfDeutsche Konzerne haben in der Türkei eine lange Tradition. Unternehmen wie Daimler, BASF oder Siemens waren bereits in dem Land aktiv, als es noch „Osmanisches Reich“ genannt wurde. Deutsche Ingenieure halfen beim Bau der Bagdad-Bahn, sie bauten Kraftwerke und Einkaufszentren, aktuell ist Siemens mit der Lieferung von Hochgeschwindigkeitszügen beauftragt. So wie türkische Gastarbeiter zum deutschen Wirtschaftswunder beitrugen, waren deutsche Konzerne am wirtschaftlichen Aufbau des Nato-Partners beteiligt.

Doch die engen wirtschaftlichen Verflechtungen schützen die deutschen Konzerne offenbar nicht davor, ins Fadenkreuz der türkischen Regierung zu geraten. Seit neuestem sind sie terrorverdächtig. Die türkische Regierung hat Deutschland...

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