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11.02.2016

20:00 Uhr

Tiefe Krise

Russlands Wirtschaft im freien Fall

VonMathias Brüggmann

PremiumÖlpreisverfall, Rubel-Absturz und erstmals auch Reallohnverluste: Russland hat tiefgreifende Probleme. Der Kreml versucht mit Milliardenhilfen gegenzusteuern. Aus der wirtschaftlichen soll keine politische Krise werden.

Moskaus Staatshaushalt ist fast zur Hälfte von Öl- und Gaslieferungen abhängig. Reuters

Arbeiter des russischen Ölkonzerns Rosneft

Moskaus Staatshaushalt ist fast zur Hälfte von Öl- und Gaslieferungen abhängig.

DüsseldorfDas Wort Krisenplan will im Kreml niemand in den Mund nehmen. Und so wurde die Blaupause der russischen Regierung zur Bekämpfung der veritablen Wirtschaftsmisere umgetauft in „Handlungsplan der Regierung zur Stabilisierung der sozioökonomischen Lage 2016“. 827,3 Milliarden Rubel – umgerechnet gut neun Milliarden Euro – soll sich der Staat trotz rasant sinkender Einnahmen aufgrund des abgestürzten Ölpreises die Rettungsaktion kosten lassen.

Woher das Geld kommen soll, ist ebenso unklar wie die Frage, ob sich Moskau die ebenfalls geforderte leichte Rentenerhöhung und die Kapitalspritze für die staatliche Förderbank VEB leisten kann. Dies würde jeweils mit 2,2 Milliarden Euro zu Buche...

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