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04.07.2016

16:45 Uhr

Tory-Justizminister Michael Gove

Königsmörder aus Prinzip

PremiumDer britische Justizminister Michael Gove gilt nach dem Sturz von Boris Johnson als kaltblütiger Intrigant. Dagegen sei House of Cards wie Teletubbies, giftet ein Abgeordneter. Die Quittung der Partei könnte bald folgen.

„Johnson das Messer in die Rück- und Vorderseite gerammt.“ Reuters

Justizminister Gove

„Johnson das Messer in die Rück- und Vorderseite gerammt.“

LondonDie Haare sind fein gescheitelt, der dunkle Anzug sitzt, als Michael Gove vor die Kameras tritt. „Es geht nicht um mich“, erklärt der britische Justizminister mit ruhiger Stimme. „Es geht darum sicherzustellen, dass unser Land die vor ihm liegenden Herausforderungen besteht“, erläutert der 48-Jährige seine politische Agenda und warum er sich entschieden hat, selbst als Nachfolger von David Cameron zu kandidieren.

Doch für viele Briten ist Gove inzwischen nicht nur ein wichtiger Wettbewerber für den Posten des Parteichefs der Tories neben Innenministerin Theresa May. Er ist vor allem der Mann, der mit seiner Kandidatur den Brexit-Wortführer Boris Johnson aus...

Kommentare (1)

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Herr Thomas Lakenberg

04.07.2016, 17:18 Uhr

Vielleicht hatte Nigel Evans auch die ursprüngliche "House of Cards"-Fernsehserie der BBC vor Augen, in der es um die Ränkespiele der Tories nach dem (seinerzeit fiktiven) Rücktritt von Margaret Thatcher geht. Diese Serie scheint mir aktueller denn je, und wer sich als wahre Erbin oder wahrer Erbe von Francis Urquhart (dem Frank Underwood des Originals) herausstellt, bleibt abzuwarten...

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