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05.06.2015

09:44 Uhr

Treffen der G7 in Bayern

Gipfel – ganz unten

VonThomas Tuma

PremiumDie falschen Akteure reden am falschen Ort über die falschen Themen: Das G7-Treffen in Elmau zeigt eindrucksvoll, wie sinnlos die ganze Konferenz-Idee geworden ist. Sie hilft nur noch ihren Gegnern. Eine Abrechnung.

Tagungsort Schloss Elmau – beim G7-Gipfel abgeschottet von der Öffentlichkeit. dpa

Schloss Elmau

Tagungsort Schloss Elmau – beim G7-Gipfel abgeschottet von der Öffentlichkeit.

Ein Wirt macht Weltpolitik. Das könnte zumindest denken, wer die Zeitungen der vergangenen Wochen studiert. Wo immer man hinschaute, strahlte einen der wettergegerbte Dietmar Müller-Elmau an.

Der Grund: Dem Hotelier gehört hinter Garmisch-Partenkirchen mitten im Wettersteingebirge ein Fünf-Sterne-Refugium, in dem am 7. und 8. Juni das nächste Gipfeltreffen der sieben angeblich mächtigsten Staats- und Regierungschefs der Welt stattfinden soll, der sogenannten G7. Gastgeberin ist eigentlich die deutsche Kanzlerin, aber das ficht den Schlossherrn Müller-Elmau nicht an. Er nutzte schon die Vorbereitungen des Gipfeltreffens zu großflächiger Selbstdarstellung.

Mittlerweile kann man die Konferenzplanung der Bundesregierung wie die Eigen-PR des Oberbayern nur gigantisch...

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