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28.01.2017

13:43 Uhr

Trump, der fremde Freund der deutschen Wirtschaft

Grober Klotz, grober Keil

PremiumWie umgehen mit dem Enfant terrible im Weißen Haus? Während sich US-Konzerne in Unterwerfungsgesten üben, ringen deutsche Manager noch um eine Haltung gegenüber Trump. Dabei haben sie allen Anlass zu Selbstbewusstsein.

Der fremde Freund

DüsseldorfHeinrich Hiesinger hat viele Krisen kommen und gehen sehen – auch Krisen des eigenen Unternehmens. Der Essener Traditionskonzern Thyssen-Krupp stand im Jahr 2012 am Rande des Abgrunds.

Nun ist Thyssen-Krupp wieder gut im Geschäft. Dennoch wirkt der 56-jährige Vorstandschef Hiesinger in diesen Tagen beunruhigt. Am vergangenen Wochenende erst ist er vom Treffen der Politik- und Manager‧elite in Davos zurückgekehrt. Jetzt sitzt er in einem Konferenzraum im 13. Stock der Thyssen-Krupp-Zentrale am Rande der Essener Innenstadt.

Seine Sorgen gelten Donald Trump, jenem US-Präsidenten, der erst vor einer Woche sein Amt angetreten hat und von dem jetzt schon klar ist,...

Kommentare (2)

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Herr Lothar Bitschnau

27.01.2017, 11:25 Uhr

Trump versucht die USA wie ein Unternehmen zu führen.
Dies gelingt, wenn sich amerikas Grosskonzerne dabei beteiligen.
In der EU gibt es keinen "Konzernlenker" der "deals" vereinbaren könnte,
was zur momentanen Ratlosigkeit beiträgt.

Frau Edelgard Kah

27.01.2017, 17:44 Uhr

Ein sehr guter Artikel, dem eigentlich nichts hinzuzufügen ist. Beim Stichwort "Handelskrieg" fällt dem Ökonomen ein, dass es in Deutschland und Europa wahrscheinlich zu einer Rezession kommen wird.

Erinnerungen an die letzte Rezession werden wach. Unser Land hat sie ohne größeren Schaden überstanden. Nicht nur, weil die Bundesregierung eine Abwrackprämie einführte. Der Hauptgrund war wohl, dass Deutschland das Instrument "Kurzarbeit" sehr intensiv nutzte, so dass Massenentlassungen vermieden wurden und die Beschäftigtenzahl annähernd stabil blieb.

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