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07.04.2017

14:23 Uhr

Trump im Krieg

Willkommen in der Wirklichkeit

VonTorsten Riecke

PremiumDer Militärschlag gegen Syriens Machthaber Assad markiert keine Wende der amerikanischen Außenpolitik, aber eine Wende in den Ansichten Donald Trumps. Die Realität hat den US-Präsidenten dazu gezwungen. Eine Analyse.

Vieles ist komplizierter, als er es sich vorstellen konnte. AFP; Files; Francois Guillot

US-Präsident Donald Trump

Vieles ist komplizierter, als er es sich vorstellen konnte.

Im August 2013 stand der damalige US-Präsident Barack Obama vor der gleichen Frage wie sein Nachfolger Donald Trump in dieser Woche: Der syrische Diktator Bashar al-Assad hatte Giftgas gegen seine Regimekritiker eingesetzt, um seinen Hals zu retten. Ein Jahr zuvor hatte Obama Assad eine „rote Linie“ gezogen und für genau diesen Fall damit gedroht, militärisch zu intervenieren. Obama machte seine Drohung bekanntlich nicht wahr. Trump twitterte damals: „Präsident Obama, greife nicht Syrien an. Wir können dabei nichts gewinnen, aber viel verlieren.“

Inzwischen ist Trump in der Wirklichkeit angekommen und hat Assad mit einem kräftigen Warnschuss gezeigt, dass der Schlächter von...

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