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25.05.2017

17:17 Uhr

Trump und die Nato

Allianz der Widersprüche

VonTorsten Riecke

PremiumDie Nato ist auf den Bündnisfall nicht vorbereitet. Auch ohne das fragwürdige Gebaren Donald Trumps gegenüber dem Verteidigungsbündnis muss dieses unabhängiger von den USA werden. Eine Analyse.

Das Verteidigungsbündnis hadert mit US-Präsident Trump – muss sich aber auch selbst hinterfragen. Reuters

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg

Das Verteidigungsbündnis hadert mit US-Präsident Trump – muss sich aber auch selbst hinterfragen.

Nicht einmal bei der Feierstunde vor dem neuen Nato-Hauptquartier in Brüssel war sich das Bündnis ganz einig. Als Donald Trump gestern Trümmerteile des World Trade Centers enthüllte, um an die Terroranschläge in New York am 11. September 2001 zu erinnern, wollte der US-Präsident damit seinen Aufruf bekräftigen, die Allianz müsse mehr im Kampf gegen den Terror tun. Für die anderen 27 Nato-Mitglieder erinnert das neue Mahnmal vor allem daran, dass die Ereignisse von 9/11 zum ersten und einzigen Mal den Bündnisfall nach Artikel 5 des Nato-Vertrages auslösten.

Damals eilten die Partner Amerika zur Hilfe und unterstützten den US-Feldzug...

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