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24.07.2016

17:55 Uhr

TTIP

Schiffbruch für den Freihandel

VonThomas Sigmund, Klaus Stratmann, Anja Müller

PremiumDas Freihandelsabkommen TTIP entzweit Wirtschaft und Politik. Mit seinem Kursschwenk hat Wirtschaftsminister Gabriel das Vertrauen der Unternehmen verspielt. Sie verlangen, dass Merkel das Abkommen zur Chefsache macht.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (M, SPD), der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo (l), und der Vorsitzende der Gewerkschaft IG-Metall, Detlef Wetzel. dpa

Unterschiedliche Auffasungen

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (M, SPD), der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo (l), und der Vorsitzende der Gewerkschaft IG-Metall, Detlef Wetzel.

Berlin/DüsseldorfDie Bosse der deutschen Wirtschaft schätzen Angela Merkel. Vor allem das Versprechen, nicht die Steuern zu erhöhen, rechnen sie der Kanzlerin hoch an. Doch in diesen Tagen ist nicht mehr viel von diesem Respekt zu spüren. Die Sorge vor einem Scheitern des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP ist in ungewöhnlich harte Kritik gegen die Regierung umgeschlagen. Als „Foulspiel aus Berlin“ kritisiert BDI-Präsident Ulrich Grillo das halbherzige Eintreten der Bundesregierung für das Handelsabkommen zwischen der EU und den USA, das sich die Mehrheit der Unternehmer wünscht. Doch nach 14 Verhandlungsrunden ist die Hoffnung der Wirtschaft verschwunden, dass es noch zu einem erfolgreichen...

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