Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.06.2015

18:30 Uhr

TTIP

Zankapfel Beschaffung

VonMoritz Koch, Thomas Ludwig

PremiumDie restriktive öffentliche Auftragsvergabe in den USA droht die Handelsgespräche mit der EU zu sprengen. Der DIHK warnt, Brüssel dürfe das Thema nicht opfern. Doch die USA zeigen kein Interesse an einem Kompromiss.

Demonstranten in München bei einer Demonstration gegen den G7-Gipfel. dpa

TTIP-Gegne

Demonstranten in München bei einer Demonstration gegen den G7-Gipfel.

Washington, BrüsselWann immer es um das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP geht, stehen angeblich demokratiegefährdende Schiedsgerichte und die Überschwemmung von Europas Lebensmittelmarkt mit Genfood ganz oben auf der Liste der Kritiker. Dabei treibt die Industrie, vor allem auch kleine und mittelständische Unternehmen, ein ganz anderes Thema um: Sie setzen auf einen deutlich besseren Zugang zu Aufträgen der öffentlichen Hand jenseits des Atlantiks. Doch die Hoffnungen drohen zu platzen; die Gespräche sind festgefahren. „Es ist denkbar, dass das früher oder später zum Dealbreaker wird“, sagt Bernd Lange (SPD), Vorsitzender des Handelsausschusses im EU-Parlament.

Tatsächlich zeigen die USA bislang kein Interesse, den...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×