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31.10.2016

18:01 Uhr

Türkei

Erdogans Putsch

VonGerd Höhler

PremiumKritik an der Regierung ist in der Türkei unerwünscht. Der türkische Rechtsstaat wird durch Präsident Erdogan mehr und mehr demontiert. Die EU muss notfalls Sanktionen gegen die Türkei verhängen. Ein Kommentar.

Der türkische Präsident setzt die „Säuberungen“ fort. AP

Recep Tayyip Erdogan

Der türkische Präsident setzt die „Säuberungen“ fort.

AthenDie Türkei sei „eine Inspiration“ für die Welt wegen ihrer „starken Demokratie“, philosophierte Staatschef Recep Tayyip Erdogan am vergangenen Wochenende am Nationalfeiertag – um gleich darauf zu demonstrieren, wie es wirklich um die Demokratie in seinem Land steht: Erst ließ er 15 überwiegend prokurdische Medien per Dekret verbieten, dann feuerte er weitere 10.131 Staatsdiener. Am Montagmorgen nahm die Polizei in Istanbul mehr als ein Dutzend leitende Redakteure der oppositionsnahen Traditionszeitung „Cumhuriyet“ fest. So will Erdogan eine der letzten regierungskritischen Stimmen in der türkischen Medienlandschaft zum Schweigen bringen.

Die Demontage des Rechtsstaats geht weiter. Die Türkei bewegt sich...

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