Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.05.2016

18:46 Uhr

Türkei-EU-Beziehungen

Zweckehe mit Hindernissen

PremiumDie Türkei gedenkt nicht, im Streit mit der EU über die Bedingungen für die Visa-Liberalisierung einzulenken. Stattdessen droht sie Europa mit einer neuen Flüchtlingswelle. Doch Kanzlerin Merkel bleibt hart.

Flüchtlinge, Meinungsfreiheit, Terrorbekämpfung: Auf vielen Feldern sind sich Brüssel und Ankara uneins – und doch aufeinander angewiesen. dpa

Merkel und Erdogan

Flüchtlinge, Meinungsfreiheit, Terrorbekämpfung: Auf vielen Feldern sind sich Brüssel und Ankara uneins – und doch aufeinander angewiesen.

Athen, Berlin, BrüsselDer Gast aus der Türkei bemühte sich nicht sonderlich um diplomatische Zurückhaltung. Mitten im „Kampf gegen Terroristen“ sei es unmöglich, türkische Gesetze zu ändern, betonte Europaminister Volkan Bozkir am Rande seines Besuchs im Europäischen Parlament mit Blick auf die Gefechte mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. „Ich bin hier, um vielleicht ein letztes Mal über diese Dinge zu reden und eine Fehlentwicklung zu verhindern.“

Bozkir bekräftigte mit seiner kaum verhohlenen Drohung noch einmal, was Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan bereits deutlich formuliert hatte: Die Türkei gedenkt nicht, im Streit mit der EU über die Bedingungen für die Visa-Liberalisierung...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×