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12.10.2017

16:59 Uhr

Türkei

Merkel dringt auf Abbruch der EU-Beitrittsgespräche

VonMoritz Koch, Till Hoppe

PremiumDie Kanzlerin macht Ernst: Verärgert über die Inhaftierung deutscher Staatsbürger in der Türkei will die Bundesregierung in Brüssel eine Diskussion in Gang bringen und die Gespräche über einen EU-Beitritt so früh wie möglich stoppen.

Gestörtes bilaterales Verhältnis. AFP; Files; Francois Guillot

Merkel-Besuch bei Erdogan im Februar 2017

Gestörtes bilaterales Verhältnis.

Brüssel, BerlinEs wirkte zunächst wie ein Wahlkampfmanöver. Beim Fernsehduell mit ihrem Rivalen Martin Schulz hatte sich Angela Merkel eher notgedrungen darauf festgelegt, den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union zu verhindern. Sie wolle, sagte sie, mit ihren EU-Kollegen darüber reden, „ob wir zu einer gemeinsamen Position kommen können und diese Beitrittsverhandlungen auch beenden können“. Wirklich überzeugt klang sie nicht.

Doch inzwischen macht die Kanzlerin Ernst: Verärgert über die Inhaftierung deutscher Staatsbürger in der Türkei will die Bundesregierung vor dem EU-Gipfel in einer Woche in Brüssel klare Kante zeigen. Die EU-Staats- und Regierungschefs werden am kommenden Donnerstag zusammenkommen. Deutschland wolle...

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