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08.08.2016

06:58 Uhr

Türkei nach dem Putschversuch

Angriff auf die Wirtschaft

VonOzan Demircan, Gerd Höhler

PremiumDer türkische Präsident Erdogan will das Finanz-Netzwerk seines Erbfeindes Fethullah Gülen zerschlagen. Bei seinem Feldzug gegen die Firmen des islamischen Predigers schreckt er auch vor Kollateralschäden nicht zurück.

„Es wird kein Erbarmen geben.“ Reuters

Pro-Erdogan-Massendemo in Istanbul

„Es wird kein Erbarmen geben.“

Zürich, AthenHunderttausende Türken haben am Sonntag in Istanbul gegen den Putschversuch vor drei Wochen demonstriert. Teilnehmer der Kundgebung schwenkten türkische Flaggen und harrten teilweise bereits Stunden vor der Rede von Präsident Recep Tayyip Erdogan bei brütender Hitze vor der Bühne aus. Die Regierung hatte die Demonstration als Treffen aller politischen Lager beworben, das die Einheit der Türkei demonstrieren soll.

Die Großkundgebung war der Höhepunkt der „Demokratie-Wachen“, die seit dem Putschversuch vom 15. Juli allabendlich auf Geheiß Erdogans in vielen Städten stattfinden. „Wir wollen zusammenstehen als eine Nation, ein Mutterland, ein Staat, ein Geist“, sagte Erdogan vor der Kundgebung, zu...

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