Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.11.2015

08:35 Uhr

Türkei, Russland und Syrien

Störfall Erdogan

VonGerd Höhler, Thomas Ludwig

PremiumWie friedlich ist die Türkei unter ihrem Präsidenten? Das fragen sich viele nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets. Dabei braucht die EU das Land zur Lösung der Flüchtlingsfrage.

Die EU braucht den türkischen Staatspräsidenten, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen. ap

Recep Tayyip Erdogan

Die EU braucht den türkischen Staatspräsidenten, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen.

Athen/BrüsselFrieden, Dialog, Diplomatie – wunderschön milde Worte, die Recep Tayyip Erdogan in Istanbul beim Treffen von Vertretern muslimischer Länder findet. Und damit sie von möglichst vielen gehört werden, überträgt das türkische Staatsfernsehen die Rede. Gewiss, man werde „die eigene Sicherheit verteidigen“, sagt Staatspräsident Erdogan und versichert: „Die Türkei ist nicht auf der Seite von Spannungen, Krisen und Feindseligkeiten.“

Doch das sanfte Vokabular beeindruckt längst nicht alle, vor allem nicht jene außerhalb der Staatsgrenze. In Moskau versammelten sich Demonstranten – aufgebracht vom Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei – vor der türkischen Botschaft, stimmten Sprechchöre gegen Erdogan an und schlugen Fenster...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×