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12.08.2016

08:41 Uhr

Türkei unter Erdogan

Die Geburt einer Diktatur

PremiumDer türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nutzt den gescheiterten Putsch, um Stück für Stück die Demokratie abzuschaffen. Seine Kollaborateurin: Kanzlerin Angela Merkel, die Frau mit den zwei Gesichtern.

Wer braucht wen mehr? Miriam Migliazzi/Mart Klein

Kniende Merkel, selbstsicherer Erdogan

Wer braucht wen mehr?

Es gibt Sätze, die sind so dreist, dass man geneigt ist, sie nicht ernst zu nehmen. Recep Tayyip Erdogan hat einen solchen Satz gesagt – vier Jahre bevor er 2002 türkischer Ministerpräsident wurde: „Die Demokratie ist der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“

Heute, 18 Jahre später, wissen wir, dass man diesen Satz hätte ernst nehmen müssen. Die Demokratie war für Erdogan von Beginn an nur Mittel zum Zweck. Dass der türkische Präsident ganz offensichtlich eine andere Staatsform anstrebt, zeigt sich fast täglich seit dem 15. Juli, als ein Teil des türkischen Militärs versuchte, den Staatspräsidenten...

Kommentare (1)

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Herr Rainer Hake

12.08.2016, 13:15 Uhr

Im Prinzip nehmen Frau Merkel und alle anderen EU verantwortlichen Politiker eine Position ein wie Chamberlain und Daladier beim Münchner Abkommen. Das Sudetenland wurde annektiert, Hitler konnte schalten und walten und wurde dadurch u.a. auch ermutigt so weiter zu machen.
Die Lehre daraus: Potentiellen Diktatoren muss man rechtzeitig und entschlossen entgegen treten, um schlimmeres zu vermeiden!

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