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30.11.2016

11:17 Uhr

Umgang mit Rechtspopulisten

Wahrheit in Zeiten der Lüge

VonFrank Wiebe

PremiumDonald Trump und andere Rechtspopulisten setzen bewusst falsche Behauptungen in die Welt. Wahr ist, was ins eigene Weltbild passt. Wir sollten uns das nicht gefallen lassen – und sie als Lügner bezeichnen. Eine Analyse.

Weiß er, dass seine Behauptungen falsch sind? AP

Donald Trump

Weiß er, dass seine Behauptungen falsch sind?

Donald Trump behauptet, es habe bei seiner Wahl millionenfachen Betrug zu seinen Ungunsten gegeben. Einen Beleg dafür nennt er nicht. So setzt er seine im Wahlkampf bewährte Methode fort, unbewiesene, mit hoher Wahrscheinlichkeit falsche Behauptungen in die Welt zu setzen. Ein Verfahren, das auch Rechtspopulisten anderer Länder anwenden.

Irrtümer und Übertreibungen hat es in der Politik immer gegeben, hin und wieder auch dreiste Lügen. Aber die neue „postfaktische“ Epoche zeichnet sich durch eine bisher unbekannte Verachtung der Wahrheit aus. Wahr ist, was ins eigene Weltbild passt. Was nicht hineinpasst, wird als Lüge definiert. Außerdem, so hat Trumps Wahlkampfleiterin Kellyanne Conway...

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