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02.12.2016

14:31 Uhr

Uno in Syrien

Das ist zu wenig

VonNicole Bastian

PremiumDrei Uno-Sondergesandte haben bisher versucht, den Konflikt in Syrien zu schlichten – ohne Erfolg. Die Rolle der Vereinten Nationen nimmt niemand mehr ernst – allen voran nicht die syrische Regierung. Eine Analyse.

Für ein Eingreifen der USA ist es zu spät: Bis Donald Trump das Amt übernimmt, könnten mit der Einnahme Ost-Aleppos lange Fakten geschaffen worden sein. AFP; Files; Francois Guillot

Familien in Aleppo

Für ein Eingreifen der USA ist es zu spät: Bis Donald Trump das Amt übernimmt, könnten mit der Einnahme Ost-Aleppos lange Fakten geschaffen worden sein.

An Warnungen hat es nicht gemangelt, auch in dieser Woche nicht. Die umkämpfte syrische Großstadt Aleppo könne sich in „einen gigantischen Friedhof“ verwandeln, wenn die Zivilisten nicht unterstützt würden, sagte etwa Uno-Nothilfekoordinator Stephen O’Brien in einer kurzfristig einberufenen Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Seitdem die syrische Regierung verstärkte Bombardierungen auf den Ostteil der einstigen Handelsstadt fliegt, sind Zehntausende Menschen geflohen, die letzten Krankenhäuser sind zerstört. „Eine humanitäre Tragödie“, klagt auch der Sonderbeauftragte für Syrien, Staffan de Mistura. Und der französische Uno-Botschafter François Delattre sagt, das Kampfgeschehen in Aleppo „könnte eines der schlimmsten Massaker an der Zivilbevölkerung seit dem...

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