Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.08.2015

12:53 Uhr

Unternehmen flüchten ins Ausland

Gelähmtes Griechenland

VonGerd Höhler

PremiumDie Kapitalkontrollen in Griechenland funktionieren zwar, haben aber starke Nebenwirkungen: Immer mehr Unternehmen flüchten ins Ausland, vor allem nach Bulgarien und Zypern. Der volkswirtschaftliche Schaden ist enorm.

Die Umsätze vieler griechischer Firmen sind zuletzt stark zurückgegangen. AFP

Ein Zimmermann vor seinem Geschäft in Athen

Die Umsätze vieler griechischer Firmen sind zuletzt stark zurückgegangen.

AthenEs war eine Verzweiflungstat, um das Ausbluten der Banken zu verhindern. Ende Juni erließ die griechische Regierung strikte Kapitalkontrollen. Das Mittel wirkte, doch es hat starke Nebenwirkungen: Die Restriktionen drohen die Wirtschaft zu ersticken. Immer mehr Unternehmer verlegen ihren Firmensitz ins benachbarte Ausland oder wickeln dort ihren Zahlungsverkehr ab.

Bulgarien war früher für viele Griechen der arme Nachbar. Jetzt gewinnt das ärmste Land der Europäischen Union plötzlich an Attraktivität. Griechische Unternehmen, aber auch viele Privatpersonen eröffnen Konten bei bulgarischen Banken. So umgehen sie die Kapitalkontrollen in Griechenland. Wie Charis B., ein Großhändler aus dem nordgriechischen Alexandroupolis. Seinen vollen...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×