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12.02.2017

15:36 Uhr

Unternehmenssteuern

Schweiz geht auf Konfrontationskurs

VonOzan Demircan

PremiumDie Schweizer wollen keine neuen Privilegien für Holding-Gesellschaften, zeigt die Volksabstimmung. Wegen dieser Entscheidung könnte das Land nun auf einer Schwarzen Liste landen.

Die Schweizer stimmen gegen eine Steuerreform.

Volksabstimmung

Die Schweizer stimmen gegen eine Steuerreform.

ZürichDie wenigsten haben mit einem solchen Ausgang gerechnet, aber einige haben es befürchtet: Die Schweiz hat bei einer Volksabstimmung am Sonntag gegen eine umfassende Reform der Unternehmenssteuer gestimmt. Nun drohen dem Land Sanktionen.

Laut Hochrechnungen lehnten rund 60 Prozent der Wähler ein Gesetzespaket ab, das vor allem internationalen Konzernen neue Privilegien zugesprochen hätte, womöglich zu Lasten der Gemeinden und Kantone. Bei der sogenannten "Unternehmenssteuerreform III" ging es um spezielle Steuerbegünstigungen für Holding-Firmen, die ihren Umsatz überwiegend im Ausland erwirtschaften. Damit hatte die Schweiz Schätzungen zufolge rund 24000 Unternehmen ins Land gelockt. Multinationale Konzerne generieren in der Schweiz laut der...

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